Firewall

Firewall-Programme bieten zusätzliche Sicherheit, da sie in der Lage sind, Angriffe und Netzwerkattacken zu erkennen und abzuwehren. Diese Programme bieten zwar ebenfalls keinen 100%igen Schutz, jedoch erhöhen sie die Sicherheit eines PCs im Netzwerk.

warning Problematisch ist es insbesondere dann, wenn Ihr PC direkt per Modem oder ISDN-Karte mit dem Internet verbunden ist, da er direkt unter der dynamisch zugewiesenen IP zu erreichen ist. Hacker scannen in atemberaubender Geschwindigkeit ganze Adressbereiche auf offene Ports und verwundbare Systeme, weshalb man sich nicht in falscher Sicherheit wiegen sollte, da Ihr PC so lange unter der IP erreichbar bleibt, wie Ihre Online-Session dauert (gerade bei Flatrate-Verbindungen können dies problemlos bis zu 24 Stunden und mehr sein). Mehr Sicherheit bietet hier beispielsweise ein Router mit integrierter Firewall-Funktion, wobei auch dieser korrekt konfiguriert sein muss, um die dahinterliegenden PCs zu schützen (weiterführende Links: Router, NAT = Network Address Translation).
Für Benutzer von Windows 7

Die Windows-Firewall ist standardmäßig aktiviert und kann über Systemsteuerung / Windows-Firewall konfiguriert werden. Windows 7 unterscheidet hierbei zwischen den sog. Netzwerkstandorten Heimnetzwerk, Arbeitsplatznetzwerk und Öffentliches Netzwerk und legt entsprechende Zugriffsrechte fest. So ist beispielsweise bei Öffentlichen Netzwerken der Zugriff auf Ressourcen des eigenen Rechners gesperrt – diese Einstellung sollten Sie auch für Ihren Arbeitsplatz-PC an der Universität wählen.

Eine feinkörnigere Einstellung ist möglich über den Link Erweiterte Einstellungen:windows7-firewall

warning Wichtig: auch hier sollten Sie genau wissen, was Sie tun, bevor Sie Einstellungen verändern!