Freigaben prüfen

Windows gibt standardmäßig alle Festplattenlaufwerke als sog. versteckte Freigaben im Netzwerk für administrative Zwecke frei. Hierauf kann man sich jedoch nur mit einem gültigen Benutzernamen verbinden, und die Freigaben sind des weiteren über die Netzwerkumgebung nicht sichtbar. Falls es einem Angreifer jedoch gelingt, das Administratorpasswort oder das Passwort einer anderen Benutzerkennung zu erlangen, kann er das Netzwerklaufwerk anmelden und beliebig Daten kopieren, verändern oder löschen. Diese Freigaben lassen sich zwar temporär beenden; sie werden jedoch beim Neustart des Computers wieder aktiviert. Abhilfe schafft hierbei die Deaktivierung von nicht benötigten Benutzerkonten (siehe Benutzer) sowie die Wahl sicherer Passwörter (siehe Passwörter).

warning Vorsicht: Freigaben können insbesondere bei ungesicherten Drahtlosnetzwerken (WLAN) ein mitunter erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen!

Wenn Sie eigene Freigaben erstellen, sollten Sie folgende Punkte beachten:

Klicken Sie auf Computer / Extras / Ordneroptionen / Ansicht und entfernen Sie das Häkchen vor dem Eintrag Freigabe-Assistent verwenden (empfohlen), um diese Option zu deaktivieren:

freigabe_option

Erstellen Sie Freigaben über den Menüpunkt Erweiterte Freigabe…:

freigabe01

Hängen Sie direkt an den Freigabenamen ein $ -Zeichen an (hier: Daten$). Dadurch wird die Freigabe als versteckte Freigabe behandelt und ist über die Netzwerkumgebung nicht sichtbar:

freigabe02

Klicken Sie auf den Button Berechtigungen und wählen Sie aus, wem Sie den Zugriff auf die Freigabe ermöglichen möchten und welche Rechte der jeweilige Benutzer erhalten soll:

freigabe03

Bestätigen Sie mit OK und schließen Sie den Eigenschaftsdialog. Die Freigabe ist somit erstellt und sofort verfügbar.