Spam

Traten Spam-Mails vor wenigen Jahren nur vereinzelt auf, haben sich die unerwünschten Nachrichten inzwischen zu einem alltäglichen Ärgernis für Millionen Email-User weltweit entwickelt. Besonders in den letzten zwei bis drei Jahren hat die Belästigung durch Spam stark zugenommen. Heutzutage geht man von etwa 100 Milliarden Spam-Mails pro Jahr aus, das sind rund 80 bis 85% des gesamten Email-Verkehrs (Quelle, Stand 2008)! Spam wird mit gefälschten und real existierenden Absenderadressen versendet. Es gibt auch Spammails, die die eigene Email-Adresse des Empfängers als Absenderadresse nutzen. Dies hat dann den Anschein, als hätte der User sich selbst eine solche Nachricht geschickt.

Zentraler Spamfilter der Universität Mannheim

Wenn Sie über ein Email-Konto auf dem zentralen Mailserver der Universität Mannheim verfügen (Webzugang für Studenten / Webzugang für Mitarbeiter / Webzugang für Professoren), so können Sie dort einen Spamfilter aktivieren, welcher alle eingehenden Nachrichten prüft und verdächtige Emails automatisch in einen speziellen Ordner (spamblock) verschiebt.

Mit dieser Methode lässt sich die Anzahl von Spam-Mails teils drastisch reduzieren; es kann jedoch gelegentlich vorkommen, dass der Spamfilter auch die ein oder andere gewollte Email “verschluckt”. In einem solchen Fall haben Sie jedoch selbstverständlich die Möglichkeit, wieder an die entsprechende Email zu gelangen. Sie sollten daher in regelmäßigen Abständen den spamblock-Ordner durchsehen, bevor Sie die darin enthalten Nachrichten endgültig und unwiderruflich löschen. Auch in Hinblick auf die begrenzte Speicherkapazität Ihrer Mailbox sollten Sie die unerwünschten Nachrichten von Zeit zu Zeit löschen. Es besteht des Weiteren die Möglichkeit, eine Positivliste (Whitelist) anzulegen und hier alle Absender einzutragen, von welchen Sie Mails erhalten möchten. Diese werden dann von der Spam-Prüfung ausgenommen.

Weitere Informationen zum Thema Spam finden Sie an dieser Stelle auf der Homepage des Rechenzentrums.

Spam-Mails mit Absenderadressen der Universität Mannheim

Leider sind bei Spam-Attacken auch immer wieder Adressen der Domäne *uni-mannheim.de betroffen. Je nachdem, ob die verwendeten Adressen frei erfunden sind oder tatsächlich existieren, ergeben sich für die “Betroffenen” verschiedene Effekte. Hierbei gilt es, folgendes zu beachten:

  • Das Rechenzentrum der Universität Mannheim kann diese Emails nicht verhindern, da das Fälschen der Absenderadressen an anderer Stelle – außerhalb unseres Einflussgebietes – geschieht.
  • Wir empfehlen Ihnen, falls Sie Spam-Mails erhalten, diese zu ignorieren und umgehend zu löschen. Sie sollten auf keinen Fall auf solche Nachrichten antworten, auch nicht, um sich bei dem angeblichen Absender über die Email zu beschweren. Ihre Antwort würde mit sehr großer Wahrscheinlichkeit sowieso nicht den tatsächlichen Verursacher erreichen, sondern einen Unschuldigen treffen, dessen Email-Adresse für den Versand von Spam-Mails missbraucht wurde.
  • Professionelle Spammer verwenden spezielle Programme, um Email-Adressen massenhaft auf Webseiten oder in Diskussionsforen zu sammeln. Da dabei jedoch nicht alle gefundenen Adressen aktuell und noch in Verwendung sind, bestätigen Sie dem Spammer durch Ihre Antwort zweifelsfrei, dass Ihre Adresse noch funktioniert. Das Resultat ist sehr wahrscheinlich ein noch höheres Aufkommen an Spam-Mails!
  • Keinesfalls sollten in einer Spam-Mail ggfs. enthaltene Hyperlinks aktiviert werden, da hierbei die Gefahr besteht, dass schädliche Programme auf Ihren Rechner nachgeladen werden (z.B. Spyware oder Viren und Trojaner).
  • In der Zwischenzeit treten immer häufiger auch sog. Phishing-Mails auf, in denen dem Empfänger vorgekaukelt wird, dass die Mail z.B. von dessen Bank oder Email- Anbieter stammt, und dass irgendwelche Probleme mit dem betreffenden Benutzeraccount aufgetreten wären. Oftmals wird der Empfänger nun aufgefordert, sich über einen in der Mail enthaltenen Hyperlink, welcher angeblich auf die Login-Seite des Anbieters verweist, mit Benutzername und Passwort einzuloggen, um das Problem zu beheben. Kommen Sie dieser Aufforderung auf keinen Fall nach, auch wenn die Email noch so authentisch aussieht!! Rufen Sie die Login-Seite Ihrer Bank, des Email-Anbieters usw. stets durch direkte Eingabe der URL im Browser auf. Weitere Informationen finden Sie unter dem Punkt Phishing.